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Rückblick 2011

Das Jahr 2011 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Zeit für einen kurzen Rückblick in Zahlen. :-)

186 RSS Feed Subscriber (Leserinnen und Leser) meines Techtalks

13/13 Modulprüfungen im Rahmen des Masterstudiums überstanden

480 Stunden Vorlesungen gehabt

7787 A4 Seiten fürs Studium gebüffelt

327 A4 Seiten Zusammenfassung geschrieben

170 Stunden für die Zusammenfassungen benötigt

288 Stunden für Prüfungen gelernt

14352 km mit dem Auto gefahren

712 Seemeilen am “Böttlä”

9053 mein neuer Wohnort

23  erholsame Tage in der Armee, Good bye

1696 Stunden beim Arbeitgeber gearbeitet

913 Facebook “Freunde, Kollegen, Bekannte”

Ich wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit und für das Jahr 2012 alles Gute.

Beste Grüsse

Fabio

Gelesen: Das Edison Prinzip

Eine Erfindung ist kein Zufall, sondern kann gelernt sein. Im Rahmen des Moduls Innovationsmanagement und hinsichtlich der bevorstehenden Masterarbeit, setze ich mich mit diesem Thema intensiv auseinander. Dies ist für einen technischen Ingenieur gar nicht so einfach, bin ich doch stark befangen von technologischen Machbarkeitsüberlegungen.

Die Worte von Steve Jobs “If today were the last day of my life, would I want to do what I am about to do today?” bringen mich zur Überzeugung “Ich habe nicht einen Tag meines Lebens gearbeitet. Es war alles Spass.” und las auf Empfehlung eines Studienkollegen das Buch “Das Edision Prinzip”. Nachfolgend einige interessante Aussagen aus dem Buch, die bei neuen Ideen sehr zentral sind.

Kreativität

Chancen zu erkennen, die andere nicht sehen – das ist der erste Schlüssel zu mehr Kreativität. Je mehr Chancen ich zu Beginn sehe, desto mehr Wege werde ich zu neuen Ideen finden. Und je mehr Wege ich finde, desto mehr Ideen kann ich entwickeln.

Vorgehensweise (Optimal wäre ein Innovationsprozess)

  • Erfolgschancen erkennen: Was sind die Schwächen der Glühbirne? Wie könnte sie noch besser und haltbarer sein?
  • Denkautobahn verlassen: Welche unterschiedlichen Möglichkeiten gibt es, diese Schwachpunkte zu verbessern? Welche neuen Wege habe ich noch nicht ausprobiert?
  • Inspirtationen suchen: Welche Materialien gibt es noch? Wo gibt es Ideen, die ich übertragen kann?
  • Spannung erzeugen: Wie kann ich neue Ideen durch neue Kombinationen entwickeln?
  • Ordnen und optimieren: Ist das Konzept wirklich schon das beste? Gibt es nicht doch noch ein besseres?
  • Nutzen maximieren: Wie können wir mit der Neuentwicklung unseren Vorsprung ausgbauen? Wie können wir das Gesamtsystem verbessern.

Fragetechniken

Um Schwächen des Produktes aufzudecken, kann auch eine Frage gestellt werden: Was kann das Produkt NICHT?

Man nehme eine Tabelle. Schreibe in die erste Spalte eine Assoziation. In der zweiten Spalte eine daraus formulierte Frage, die mit den Worten: “Wie können wir …? oder “Wie kann ich …?” beginnt. Die Frageform hat eine psychologische Wirkung.  Das Gehirn wird regelrecht aufgefordert, kreativ zu werden.

Problemansatz

Ein Problem sieht nur aus der gleichen Perspektive immer gleich aus. Wenn die Sachlage aus einer anderen Perspektive betrachtet wird, sieht man es anders.

Fragen entwickeln…

und diese zu generellen Fragen umformulieren.

Abschliessend können noch Inspirationsquellen dazugenommen werden.

Ideenumbennenung

Mit vielen Ideen kann man zunächst einmal nicht viel anfangen. Deshalb werden die absurden Ideen durch  Umbennen, Verändern und Weiterentwickeln wieder in den Bereich des Möglichen zurückgeführt:

Umbennen: Können Sie der Idee einen anderen Namen geben, sodass sie attraktiv wird?

Verändern: Lassen sich die Idee oder TEile der Idee so verändern, dass die Idee in ein positives Denkschema passt?

Weiterentwickeln: Ist es möglich, die Idee so weiterzuentwickeln, dass sie möglich statt unmöglich ist?

Einige Beispiele…

Unmöglich: Reisen zu Naturkatastrophen
Variation: Umbenennen
Möglich: Vulkanreisen unter dem Motto “Faszination Erde”

Unmöglich: Reisen in Kriegsgebiete
Variation: Verändern
Möglich: Reisen unter dem Motto “Orte, die Geschichte machen”

Unmöglich: Alkoholiker Reisen
Variation: Verändern
Möglich: Wein-Reise in die Toskana, Reise zu Whisky-Destillerien nach Schottland

Fragen?

Mehr zu diesem Thema erhälst du bei Anfrage per Kontaktformular. Vergiss aber nicht! Wenn du eine geniale Idee hast, dann musst du diese lieben. In dir muss das Feuer ausbrechen!

 

Steve Jobs’s Stanford Commencement Speech

Interessante Aussagen von Steve Jobs.  Gerade in Bezug auf Innvoation…

Love What You Do

“…sometimes life is going to hit you in the head with a brick, don’t lose faith. I’m convinced that the only thing that kept me going was that I loved what I did. You’ve got to find what you love, and that is as true for work as it is for your lovers. Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied, is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking, and don’t settle. As with all matters of the heart, you’ll know it when you find it. And like any great relationship it just get’s better and better, as the years roll on. So keep looking. Don’t settle.”

Live Each Day Like it’s Your Last

“When I was seventeen I read a quote that went something like, ‘if you live each day as if it was your last, someday you’ll most certainly be right’. It made an impression on me, and since then for the past thirty three years, I’ve looked in the mirror every morning and asked myself, ‘If today were the last day of my life, would I want to do what I am about to do today?’ Whenever the answer has been ‘NO’ for too many days in a row, I know I need to change something.”

————————read the hole speech———————– (more…)

Studium und Weiterbildungslandschaft Schweiz

Immer wieder stelle ich in Gesprächen fest, dass in der Bevölkerung die Unterschiede der verschiedenen Studiengängen unklar sind. Bei der Anpassung an die Bologna Reforma wurden die Menschen zu wenig informiert. Besonders schlimm finde ich es dann, wenn nicht einmal Personalberater, Führungskräfte oder sogar Masterstudenten die Unterschiede kennen. Aus diesem Grund leiste ich mit diesem Blog einen Aufklärungsbeitrag.

In der nachfolgenden Grafik sind die Aus- und Weiterbildungen dargestellt:

 

Hauptunterschiede etwas zünisch :-)

Bei den akademischen Ausbildungen auf der linken Seite sind die Studiengebühren im Bereich von 500 und 1000 CHF, wo hingegen die Weiterbildungen im Bereich von 15000 bis XXXXXXX CHF Kosten. Links wird die Anzahl der Studierenden durch das Leistungsniveau der Studenten begrenzt. Rechts durch die Platzverhältnisse des Klassenzimmers. Die Zulassungsbedingungen links sind meistens nur mit einem Gymnasium oder einer Berufsmatura möglich, wo bei den MAS Studiengängen “alles” zugelassen wird. Ferner gibt der MSc mehr Credits wie die MAS/EMBA/CAS Studiengänge.

Bei den MAS Studiengängen wird dafür gezielt auf ein Themagebiet eingegangen und erlaubt somit eine Spezialisierung. Die MSc Studiengänge sind breiter abgestützt. Aus meiner Sicht sind dies die wesentlichen Unterschiede. Ich bin gespannt über eure Meinung.

Google+

Seit dem heutigen Tag bin ich nun auch auf Google+ dabei… Nach langem hin und her entschied ich mich für diese Social Media Site und bin gespannt, wie viel Marktvolumen Google+ dem Monopolisten Facebook erobern kann. Können wir nur hoffen, dass Google+ die HCI Kriterien besser umsetzen kann wie Facebook. Die neue Sidebar Implementierung von FB ist ja schrecklich…

Einige coole Google+ Features:

Weiterbildung: Konferenz DOXNET

Soeben bin ich von der Outputmanagement Konferenz  DOXNET zurückgekommen. Als KeyNote konnte die Konferenzleitung den erfahrenen Top Management Trainer Boris Grundl gewinnen. Er sprach über Themen wie Intuition, Emotionen, Motivation und Kompetenzen. Eindrücklich empfand ich seine Theorien und Ansichten zum Leben gerade auch, weil er wegen eines Unfalles querschnitt gelähmt wurde. In seiner schwierigien Zeit musste er sich immer wieder die entscheidende Frage stellen: Was ist das gute daran? — Diese Frage empfand ich als höchst interessant und werde ich mir in Zukunft immer wieder stellen :-) Think positive (siehe auch Filme auf youtube.com). Zudem hat diese Persönlichkeit verschiedene Bücher geschrieben wovon ich mir die folgenden soeben bestellt habe:

  • Diktatur der Gutmenschen: Was Sie sich nicht gefallen lassen dürfen, wenn Sie etwas bewegen wollen
  • Leading Simple: Führen kann so einfach sein

An der Tagung bin ich auf spannende Lösungen gestossen:

DocBridge Delta (TESTING von Output)

Mit DocBridge Delta lassen sich die Differenzen zwischen einzelnen Dokumenten oder Datenströmen finden und analysieren. Dabei können inhaltliche wie gestalterische Unterschiede gefunden werden. Die Darstellung kann sowohl in Form visueller Unterschiede erfolgen oder durch Auflistung der analysierten Differenzen.

Haupvorteile:

  • Vergleich von Dokumenten gleichen oder unterschiedlichen Formats – besonders geeignet für grosse Produktionsjobs und Datenströme
  • Visuelle Darstellung der Unterschiede bis auf Pixelgrösse
  • Detaillierte Auflistung der Unterschiede auf Objektebene
  • Auswertbare Returncodes für automatisierte Programmabläufe
  • Bei abweichender Positionierung des gesamten Seiteninhalts lässt sich für das zu vergleichende Dokument eine Verschiebung vorgeben
  • Seiten der zu vergleichenden Dokumente können einzeln unterdrückt werden, um Vergleiche beispielsweise auch bei eingefügten Leerseiten durchführen zu können
  • Seitenbereiche mit wechselnden Inhalten wie Adressfelder oder Datumsangaben können vom Vergleich ausgenommen werden (Hinterlegung von Vergleichskonfigurationen)
  • Prüfung auf Übereinstimmung von Metainformationen wie Indizes in TLEs von AFP-Dokumenten
  • Es steht sowohl eine Server wie auch eine lokale für die Entwicklung geeignete Version zur Verfügung.

    Unterstütze Formate:

    Kühn&weyh (INTERAKTIV)

    M/TEXT CS von Kühn&Weyh bietet einen funktional und organisatorisch umfassenden Dokumenten-Service, der alle im Unternehmen anfallenden Aufgaben der Textverarbeitung weitgehend automatisch abdeckt:

    • Erstellung und Verarbeitung individualisierter Geschäftsdokumente (Briefe, Verträge, Serienbriefe, Massenmailings etc.)
    • Automatische Auswahl von Dokumentvorlagen, Templates etc.
    • Datenbeschaffung aus externen Datenquellen und Applikationen
    • Moderner Texteditor (Word) für die interaktive Briefschreibung
    • Optimale Vorbereitung der Dokumente zur Weiterverarbeitung
    • Intuitive Bedienung nach modernen Benutzerstandards
    • kontextsensitive Führung durch alle Anwendungsfälle
    • Kein Umdenken: gleicher Funktionsumfang bei Browser, Desktop oder Offline Client
    • Sicheres Arbeiten durch Rechtschreibprüfung, Silbentrennung und Eingabeprüfung
    • Nutzung aller Ausgabeformate: AFP, PCL, Postscript, XML, PDF, PDF/A etc.
    • Java EE Technologie basierend und läuft auf Websphere
    • Auswahl von Textbausteinen durch intelligente Filter
    • Bereits bei vielen Grossunternehmen mit bis zu 8000 Benutzern im Einsatz (grosse Erfahrung im Umgang mit vielen Benutzersession, geringe Rechenleistung gefordert)

    IncaMail (SECURE MAIL)

    IncaMail ist eine Dienstleistung der Schweizerischen Post für den sicheren und nachweisbaren Versand von vertraulichen E-Mails. Diese Dienstleistung kann sowohl mit und ohne der SwissSign (Signieren von Nachrichten) genutzt werden.

    1. Der Absender sendet seine Nachricht via Web-Applikation, E-Mail-Client oder Business Software. Die Nachricht wird über eine verschlüsselte Verbindung sicher auf IncaMail übertragen.
    2. Hat der Empfänger IncaMail in seinen E-Mail-Client oder seine Business Software integriert, wird die E-Mail automatisch über eine sichere Verbindung zugestellt.
    3. Alle anderen Empfänger erhalten die E-Mail als verschlüsseltes Attachment direkt in Ihrem Posteingang und können dieses mittels Doppelklick und Passworteingabe öffnen (patentierte SAFE-Technologie). Erstmalige Empfänger werden aufgefordert, sich einmalig zu registrieren.
    4. Der Absender erhält eine Abholbestätigung und bei der Variante Swiss Post Einschreiben eine Versand- und Empfangsquittung in Form eines signierten PDFs.

    Kosten:

    • Kostenlos mit IncaMail Webmail
    • Registrierung und Account
    • Empfangen von E-Mails
    • Erste Antwort an den Absender via IncaMail
    • Vertrauliche E-Mail: CHF 0.50
    • Swiss Post Einschreiben: CHF 2.00

    Gelesen: Das Pinguin-Prinzip

    Im Rahmen des Change Management wurde mir das Buch „Das Pinguin-Prinzip“ zugetragen. Der Eisberg schmilzt. Die Pinguinkolonie ist in Gefahr. Doch zunächst will keiner die schlimme Botschaft hören. Diese Parabel aus dem Tierreich hat die Kraft, uns die Augen zu öffnen. Und nicht nur dies: Das Pinguin Prinzip vermittelt Strategien für Erfolg im Berufs- und Alltagsleben. Die Pinguine machen uns vor, wie wir in prekärer Lage Mut zu Neuem fassen, schwierige Situationen meistern und auf unkonventionellen Wegen unsere Ziele erreichen können. Nie taute das Eis so schnell wie heute. Aber keine Bange: Wer nicht fliegen kann, kann schwimmen lernen! … so das Motto des Autors.

    Auf welchem Eisberg leben wir? Für wen ist es die Heimat? Schmilzt auch unser Eisberg, kann er gar auseinanderbrechen? Wer sind die Freds in unserer Kolonie, die unser Umfeld neugierig erforschen und die Gefahr früher und deutlicher als andere erkennen? Haben wir schon genug Fakten gesammelt? Zu wem können unsere Freds gehen? Wer sind unsere Alices, die zuhören und handeln und über genügend Einfluss und Durchsetzungswillen verfügen?

    Für die Bearbeitung dieser Fragen stellen die Autoren des Pinguin-Prinzips eine Veränderungs-Scorecard zur Verfügung, um den Interessierten Antworten  anzubieten. Dabei ist es wichtig sich zu Beginn des Spiels klar zu machen, welchen Eisberg (Team, Abteilung, Niederlassung, Geschäftsbereich etc.) mittels der Scorecard analysiert werden soll.

    An diesem Pinguin Prinzip kritisch erachte ich einen möglichen, unkontrollierten Wandel der Veränderung. Diese Vorsicht wird duch das Drei-Phasen-Modell der Organisationsentwicklung nach Lewin bekräftigt. Eine der empirisch am besten gesicherten Erkenntnisse besagt nämlich, dass Organisationen und ihre Mitglieder Veränderungen nicht unbedingt immer befürworten. Dies ist in einem gewissen Sinne sogar positiv zu bewerten. Es verleiht dem Verhalten eine gewisse Stabilität und Berechenbarkeit. Wenn es diesen Widerstand nicht gäbe, würde das Verhalten in Organisationen einen chaotischen, willkürlichen Charakter annehmen. Widerstand gegen Veränderungen kann durchaus eine Quelle funktionaler Konflikte darstellen und eine fruchtbare Diskussion über entsprechende Vorschläge auslösen, die am Ende in eine verbesserte Entscheidung mündet. Doch in einer Hinsicht ist Widerstand gegen Wandel eindeutig ein Nachteil. Er kann Veränderungsprozessen und Fortschritt im Wege stehen. Dieser Widerstand gegen Wandel kann vielfältige Ursachen haben und äussert sich in unterschiedlichen Verhaltensweisen der Betroffenen, wie beispielsweise Angst, Ärger, Rückzug oder Konfusion.
    Der Umfang des Widerstands gegenüber Veränderungen steht im Verhältnis zu dem, was Mitarbeitende gewinnen oder verlieren können. Darüber hinaus hängt der Widerstand vom Volumen der Veränderungen und natürlich von der vorherrschenden Unternehmenskultur ab.

    Die 8 Schritte des Pinguin-Prinzips. (@Thomas K.: Die Vorlage bewährt sich :-) Einzig nach einer anderen Schriftart muss ich noch Ausschau halten.)

    Stellenwechsel und Studiumsbeginn

    Von verschiedenen Seiten wurde ich bereits angefragt, warum ich in den letzten Tagen so viel Freizeit habe. Nun gut, ich versuche die Situation über meinen Techtalk zu klären, damit keine weiteren Gerüchte entstehen und ihr die Informationen nicht über den Latrinenweg erfahren müsst… :-)

    Bei der Firma Metrohm AG habe ich vor einigen Monaten die Kündigung eingereicht und das Unternehmen auf Ende September 2010 verlassen. Ab dem 1. November arbeite ich bei Raiffeisen Schweiz in St. Gallen. Ich freue mich auf die bevorstehenden Herausforderungen als Software Entwickler und Wirtschaftsinformatiker. Mein Pensum liegt bei 90%, da ich parallel zur Arbeit noch an der FH St. Gallen den Wirtschafts-Masterstudiengang absolviere.

    Meiner Tätigkeit als Prüfungsexperte werde ich in den nächsten zwei Jahren nicht weiter nachgehen…

    Hoffentlich konnte ich mit diesem Blog-Eintrag für Klarheit schaffen.

    PHP als FTP-Benutzer

    Als Alternative zu PHP5 als Webserver-Modul (mod_php5) kann PHP als CGI (mod_fcgid) ausgeführt werden. Bei der FastCGI-Schnittstelle ist die Ausführung von PHP im Kontext des Users möglich, was eine optimale Trennung verschiedener Projekte ermöglicht. Pro Virtualhost kann ein eigener Benutzer angelegt werden.

    Vorteil:

    • PHP wird z.B. als FTP-Benutzer ausgeführt.
    • Lässt gleichzeitig verschiedene PHP Arten einbinden
    • Es kann mit dem threadbasierten Apache-MPM worker zusammenarbeiten. Dies bringt Performanceverbesserungen, da es mit dem Threadiung aus Apache Version 2 umgehen kann.

    Nachteil:

    • Es werden keine Änderungen an der PHP-Konfiguration erlaubt. D.h. die Grundkonfiguration kann nicht angepasst werden.
    • Arbeitet mit einem “read data timeout” von 20 Sekunden, was zu gelegentlichen “500 – Internal Server Error” führt. Wenn also ein Script etwas mehr Rechenleistung benötigt empfiehlt es sich bei mod_fcgid die Direktive IPCConnectTimeout anzupassen. Handelt es sich lediglich um eine kurzfristige Installation, kann man auch kurz auf mod_php5 schalten. mod_php arbeitet mit leicht höheren Timeouts bei der Ausführung.

    Installationsanleitungen sind im Internet zahlreich vorhanden.

    Gelesen: Tod durch Powerpoint

    Vor etwa 3 Monaten ging ich an eine Powerpoint Karaoke Veranstaltung, welche im Kugl in St. Gallen durchgeführt wurde.

    Es handelt sich dabei um einen Ableger des klassischen Karaoke. Die Teilnehmer singen hier keine Liedtexte nach, sondern präsentieren aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien.

    Der Gewinner erhielt nebst einer Flasche Appenzeller das Buch “Tod durch PowerPoint”. Auf Grund des interessanten Buchtitels entschied ich mich, dieses Buch anzuschaffen. Naja, der Kauf hat sich leider nicht gelohnt, zumal entsprach es nicht meinen Erwartungen.

    Das Buch soll ein Überlebenshandbuch fürs Büro darstellen. Es werden unzählige Ratschläge und Tipps abgegeben, wie das Leben im Büro erfolgreich sein kann… Die meisten Informationen sind einem intuitiv bekannt, was das Lesen demotiviert.

    Es ist tragisch, doch am amüsantesten fand ich die beiden Begriffe Suffmailing und Pissmail. Beim ersten handelt es sich um das Versenden von bedauerlichen oder peinlichen E-Mails in volltrunkenem Zustand. Beim zweiten Begriff geht es um eine E-Mail, die einem mit dem Vorsatz zugesandt wurde, einem zu kränken, zu bedrohen, zu demütigen oder zu verletzen.

    Die nächste POWERPOINT KARAOKE findet übrigens am Donnerstag, 21. Oktober 2010 im Kugl in St. Gallen statt. Türöffnung ist ab 19:30 Uhr und die Karaoke beginnt um 20:30 Uhr.

    Challange Yourself! :-)